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Selbstversorger-Feeling: Hochbeet für Anfänger

Aktualisiert: 2. Feb.

Das Gartenprojekt meiner Zwillingsschwester Eva aus dem Magazin „EIGENKREATION Vögel wollen fliegen Volume 1"


Abenteuer Hochbeet
Abenteuer Hochbeet

"Ein Garten ist ein Ort des Wachstums, sowohl für die Pflanzen als auch für die Seele."

Morgens aufstehen, gleich barfuß raus in den Garten gehen, das Wachstum des eigenen Gemüses bestaunen, wässern und ernten. Ein bisschen Selbstversorger-Feeling... Das war schon immer ein kleiner Traum von mir. Ich dachte aber ehrlich gesagt lange, dafür bräuchte es Fachwissen, Zeit und Platz. Für eine gute Ernte müsse man sicher vieles beachten. Erst als zwei Bäume in meinem Garten gefällt werden mussten und eine traurige Lücke klaffte, habe ich mir kurz entschlossen ein Hochbeet angeschafft.


Hochbeet für Anfänger: So wird`s gemacht

Der Aufbau war heikel, da nicht mal Bohrlöcher in den Brettern eingezeichnet waren. Da werde ich beim nächsten Beet darauf achten und lieber etwas mehr Geld investieren.

Ein Wühlmausgitter am Boden schützt das Hochbeet zuverlässig vor ungebetenen Gästen, während eine schadstofffreie (Noppen-)Folie das Holz von innen vor Feuchtigkeit bewahrt und so die Lebensdauer des Beetes verlängert.

Für die Füllung gibt es drei verschiedene Schichten: Grundfüllung, Erde und Kompost. Inzwischen unkompliziert in jedem Baumarkt zu kaufen. Ich habe allerdings das Volumen meines Hochbeets kolossal unterschätzt. Es waren am Ende mehrere Wagenladungen nötig. Das Projekt war in Summe ganz schön kostspielig (ab ca. 250,- € aufwärts), bringt aber für viele Jahre große Freude und Gemüse in Bioqualität. Wir haben das Beet außerdem mit einem Bodengitter vor Wühlmäusen und das Holz mit einer Noppenfolie vor Verwitterung geschützt. Zudem habe ich das Holz einmal von außen wetterfest lasiert.

Und jetzt kommt der richtig schöne Teil... in meinem Garten thront nun dieses wunderschöne Hochbeet und liefert mir täglich frische Ware. Und dass, obwohl ich eine absolute Anfängerin bin. Ich sage immer, bei mir pflanzt das Bauchgefühl – und das zahlt sich offensichtlich aus. Hochbeet für Anfänger


"Ein jeder erntet, was er sät." - Martin Luther

Für den Start besonders geeignet sind Zucchini und Mangold.

Da kann man gar nichts falsch machen, vorausgesetzt, man gießt genug. Ich habe teilweise meinen Augen nicht getraut und definitiv noch nie in meinem Leben so viele Zucchini gegessen.

Man hat eine ganz andere Verbindung zu diesen wundervollen Nahrungsmitteln, wenn man sie selbst gezogen hat. Wenn man gesehen hat, wie aus einem Samen ein Pflänzchen wird, mit leuchtend gelben Blüten und dann schließlich eine vor Kraft nur so strotzende kleine Gemüsefabrik. Und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. In Gärtnereien oder Baumärkten sind die Samen und Pflanzen gut beschriftet. Wenn man möchte, kann man direkt loslegen. Inzwischen habe ich weitere Beete in Planung, mir Bücher angeschafft und ein neues Hobby gefunden.

Für den Winter steht mein Plan bereits, denn auch in der dunklen Jahreszeit wird mir mein Beet mit Grünkohl und anderen Köstlichkeiten wahre Energiebomben liefern. Morgens aufstehen, barfuß raus in den Garten gehen, das Wachstum des eigenen Gemüses bestaunen, wässern und ernten. Ein bisschen Selbstversorger-Feeling. Es war gar nicht so schwer. Nur wer sät, kann ernten.



Junge Zucchini mit Blüte
Junge Zucchini mit Blüte

Gemüsepflanzen für Hochbeete und Anfänger


Zucchini

Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal. Der Boden sollte locker, nährstoffreich und gut durchlässig sein. Zucchini eignen sich hervorragend für Hochbeete und liefern pro Pflanze bis zu 20 Früchte.


Mangold

Robust, pflegeleicht und vielseitig. Mangold gedeiht gut im Hochbeet, lässt sich über einen langen Zeitraum ernten und eignet sich für Frühling und Herbst.


Radieschen

Schnell wachsend und ideal für Einsteiger. Sie benötigen einen sonnigen Standort und lockeren, humusreichen Boden. Bereits nach wenigen Wochen erntereif.


Salat

Kopf-, Schnitt- oder Pflücksalat wachsen problemlos im Hochbeet. Sie bevorzugen halbschattige Standorte und ermöglichen eine kontinuierliche Ernte.


Karotten

Gut geeignet für Hochbeete, da sie keinen extrem tiefen Boden benötigen. Lockere, sandige Erde und ein sonniger Standort sind ideal.


Rote Bete

Pflegeleicht und vielseitig verwendbar. Sie wächst gut im Hochbeet, lässt sich über längere Zeit ernten und eignet sich für Salate, Suppen oder als Beilage.


Ein sonnengeküsster Gartentisch mit Tontöpfen voller frischer Kräuter, Gießkanne und Gartenwerkzeug – ein Ort der Ruhe und Verbundenheit mit der Natur. Im Hintergrund taucht das Cover des Romans Bramberi von Lena Dieterle auf, begleitet von der Botschaft: Hege deinen Seelengarten. Ein Bild, das zum bewussten Leben, zur Achtsamkeit und zur Freude am eigenen kleinen Grün einlädt.

Essbare Blüten und Mischkultur im Hochbeet

Neben klassischem Gemüse haben sich essbare Blüten und Mischkulturen im Hochbeet besonders bewährt. Ringelblumen, Kapuzinerkresse oder Borretsch bringen nicht nur Farbe ins Beet, sondern sind auch essbar und unterstützen das ökologische Gleichgewicht. In Kombination mit Gemüse fördern sie die Bodengesundheit, ziehen bestäubende Insekten an und können Schädlinge fernhalten. Eine durchdachte Mischkultur sorgt dafür, dass sich Pflanzen gegenseitig stärken, anstatt miteinander zu konkurrieren. So entsteht ein lebendiges Hochbeet, das nicht nur ertragreich ist, sondern auch ästhetisch wirkt und den Garten als Ganzes bereichert.


Mit diesen Gemüsepflanzen können Anfänger im Hochbeet erfolgreich starten und eine reiche Ernte genießen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Sorten und entdecken Sie die Freude am eigenen Anbau von frischem Gemüse. Mehr Bio geht nicht!


Mein neuer Roman Bramberi für alle Naturfreunde, Gartenliebhaber und Seelengärtner*innen.


Wenn du keinen eigenen Garten hast, habe ich eine tolle Idee für dich:

Lebendiges Geschenk: Keimgläser & Sprossen für neue Kraft

Wenn jemand krank war, geschwächt ist oder einfach wieder mehr Lebensenergie von innen heraus aufbauen möchte, können frische Keimlinge ein kraftvoller Anfang sein.Ich selbst keime regelmäßig – besonders in Übergangszeiten oder wenn mein Körper nach etwas Nährendem verlangt, das nicht schwer, aber voller Vitalstoffe ist.

Ein schlichtes, aber bedeutungsvolles Geschenk ist dieses Set aus zwei ecoee Keimgläsern mit Edelstahldeckeln, Abtropfschale und Halterungen. Es funktioniert ganz ohne Plastik, sieht schön aus in der Küche und macht die Sprossenzucht wirklich einfach.

Dazu empfehle ich als Einstieg Brokkoli- oder Radieschensprossen, denn sie enthalten viele sekundäre Pflanzenstoffe, Bitterstoffe und Enzyme – ideal für Entlastung, Zellschutz und Neubeginn im Körper.

Sie sind ein stilles Symbol dafür, dass Erneuerung jederzeit möglich ist – selbst im Schatten wächst manchmal das Entscheidende.

*Affiliate-Links: Wenn du über diese Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich. Ich empfehle nur Dinge, die ich selbst verwendet oder guten Gewissens verschenkt habe.


Herzlichst

Lena



Pressekontakt

Lena Dieterle 
Am Felsenkeller 11
63924 Kleinheubach
lenaliteratur@web.de

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