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Vegane Proteinquellen: Vorratshaltung für eine einkaufsfreie Zeit

Vegane Proteinquellen für eine einkaufsfreie Zeit mit haltbaren Vorräten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Tofu und frischem Gemüse aus dem Selbstversorgergarten.

Willkommen in meinem Erfahrungsraum: 90 Tage ohne Supermarktgänge

Schön, dass du hierher gefunden hast. Vielleicht kennst du mich schon länger. Vielleicht bist du aber auch gerade erst über eines meiner Videos oder einen Beitrag auf diesen Blog gestoßen.


Ich bin Lena, Anfang 40, Autorin, Lebenskünstlerin und achtsame Lifestyle-Bloggerin. Mein kleines Haus am Waldrand mit Selbstversorgergarten ist zu einem Ort geworden, an dem ich jeden Tag aufs Neue erleben darf, wie entschleunigend und erfüllend ein naturnaher Lebensstil sein kann.


Seit meinem Ausstieg aus der Immobilienbranche hat sich mein Blick auf Zeit grundlegend verändert. Heute schätze ich die Ruhe, die Natur und den Freiraum für Lebensphilosophie und Selbstreflexion. Immer wieder frage ich mich, wie sich unser Alltag bewusster, unabhängiger und stimmiger gestalten lässt.


Mein Selbstversuch: 90 Tage ohne Einkaufsgänge

Aus genau dieser Frage heraus ist mein aktueller Erfahrungsraum entstanden.

Für 90 Tage verzichte ich vollständig auf Einkaufsgänge. Dieser Selbstversuch soll keine künstliche Notsituation erzeugen, sondern Raum schaffen. Im Vorfeld habe ich mich deshalb bewusst mit einer vielfältigen Auswahl an veganen Vorräten eingedeckt, die mich durch diese Zeit begleiten. Ergänzt werden sie durch die frische Ernte aus meinem Selbstversorgergarten und das, was die Natur gerade schenkt.


Dabei geht es mir weder um eine radikale Selbstversorgung noch darum, ein perfektes Vorbild zu sein. Ich möchte für mich ganz persönlich herausfinden, wie viel Konsum tatsächlich notwendig ist und was passiert, wenn ich für eine Zeit bewusst aus dem gewohnten Einkaufsrhythmus aussteige und nicht mehr alles jederzeit verfügbar ist.

Die Vorbereitung war für mich bereits Teil des Experiments. Ich habe jeden einzelnen Einkauf hinterfragt. Was brauche ich tatsächlich? Worauf kann ich problemlos verzichten? Erstaunlich viele Dinge, die sonst fast automatisch im Einkaufswagen landen, habe ich bewusst weggelassen.


Ich verspreche mir davon einen bewussteren Blick auf das, was bereits da ist. Weniger Auswahl fordert mehr Kreativität. Gleichzeitig wächst die Wertschätzung für die Lebensmittel, die mich umgeben. Schon die Vorbereitung auf diesen Selbstversuch hat in mir eine große Vorfreude, Ruhe und Zufriedenheit ausgelöst.


Wer sich rein pflanzlich ernährt und drei Monate lang nicht einkaufen geht, dem stellt sich fast automatisch eine Frage: Wie lässt sich der Proteinbedarf in dieser Zeit zuverlässig decken?

Genau darum soll es in diesem ersten Teil meines Projekttagebuchs gehen. Ich zeige dir, wie ich meine vegane Vorratshaltung geplant habe, welche Proteinquellen ich dafür ausgewählt habe und wie ich sie mit der täglichen Ernte aus Garten und Natur kombiniere. Vielleicht inspiriert dich mein Erfahrungsraum dazu, deine eigene Vorratshaltung einmal mit anderen Augen zu betrachten.


Schon mein Debütroman REDUKTION Die Essenz des Lebens beschäftigt sich - eingebettet in eine wunderschöne Geschichte - mit diesen Themen.


Seit einigen Tagen befinde ich mich mitten in diesem Selbstversuch. Für 90 Tage werde ich keinen Supermarkt, keinen Baumarkt und auch keinen Drogeriemarkt u.a. betreten und auch mein Auto nur so wenig wie möglich bewegen.


Vegane Vorratshaltung: Proteinquellen


Proteine sind unter anderem am Erhalt unserer Muskulatur beteiligt, unterstützen zahlreiche Stoffwechselprozesse und bilden einen wichtigen Baustein unserer Zellen.

Gerade während meiner dreimonatigen einkaufsfreien Zeit möchte ich deshalb sicherstellen, dass mein Körper jeden Tag ausreichend versorgt wird. Mit einer gut geplanten veganen Vorratshaltung lässt sich der Proteinbedarf über viele Wochen hinweg decken.


Mein Plan begann lange vor Tag 1


Ein wenig Erfahrung habe ich in den letzten Jahren bereits mit einem No-Budget-Monat pro Jahr gesammelt. Diesmal habe ich mir im Vorfeld etwas mehr Gedanken gemacht.


Welche Lebensmittel sind zuerst aufzubrauchen?

Welche Produkte sind mehrere Monate haltbar?

Welche Gemüsesorten werden im Laufe des Sommers reif?

Welche Wildpflanzen und Waldpilze ergänzen später meinen Speiseplan?

Und als diese Fragen beantwortet waren und ich meinen Selbstversorgergarten soweit vorbereitet hatte, konnte mein Experiment beginnen.


Vegane Proteinquellen für den Vorrat

Mein Konzept basiert auf drei Säulen.


  1. Gekühlte Vorräte

Im kleinen Waldhaus verfüge ich über einen großen Kühlschrank, jedoch über keine Gefriertruhe und auch kein Gefrierfach.

In den ersten Wochen verbrauche ich alle Lebensmittel mit kürzerer Haltbarkeit.

Dazu gehören unter anderem:

  • frischer Tofu

  • Sojajoghurt

  • gekühlte Chunks

  • Veganes Hack u.v.m.


  1. Lange haltbare Basics

Den größten Teil meiner Eiweißversorgung bilden Lebensmittel, die viele Monate oder sogar Jahre haltbar sind.

Dazu gehören beispielsweise

  • Tempeh (muss zwar gekühlt werden, ist aber dennoch länger haltbar)

  • Seitan

  • Sojagranulat

  • Kichererbsen

  • Bohnen

  • Linsen

  • Getreide und Pseudogetreide

  • Saaten (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Chiasamen, Hanfsamen, Sesam u.v.m.)

  • Nüsse (teilweise auch frisch gesammelt wie zum Beispiel Haselnüsse)

  • Nussmus

  • Tahini

  • Pflanzenmilch und Pflanzenmilchpulver


Diese Lebensmittel bilden das Fundament meiner veganen Vorratshaltung.

Sie liefern hochwertiges pflanzliches Protein und lassen sich flexibel miteinander kombinieren.


Frische Lebensmittel aus Garten und Natur

Parallel dazu versorgt mich mein Garten täglich mit frischen Lebensmitteln.

Dazu gehören unter anderem:

  • Bohnen

  • Erbsen

  • Kartoffeln

  • Mais

  • auch Wildpflanzen und Waldpilze ergänzen meinen Speiseplan.


Zum Proteinfundament kommt die tägliche Ernte aus meinem Gemüsegarten. Zucchini, Tomaten, Kürbisse, Mangold, Staudensellerie, Rote Bete und viele weitere saisonale Gemüsesorten bereichern meinen Speiseplan mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und frischer Vielfalt.

Auch für Obst ist gesorgt: aktuell sammle ich Kirschen, Wildheidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Walderdbeeren, die wilden Mirabellen werden gerade reif, dann habe ich eigene Pfirsiche, einen riesigen Feigenbusch im kleinen Waldhaus und im Herbst gibt es zum Beispiel Äpfel und Birnen, Wein und weiterhin Feigen.

Nicht zuletzt kann ich immer auf meinen Vorrat an Trockenfrüchten wie Rosinen, Aprikosen, Datteln u.v.m. zurückgreifen.


Warum verschiedene vegane Proteinquellen so sinnvoll sind

Eine einzelne Proteinquelle muss nicht alle Aminosäuren in optimaler Menge liefern.

Entscheidend ist vielmehr die Vielfalt.

Wenn unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel miteinander kombiniert werden, ergänzen sich ihre Aminosäuren hervorragend.

Deshalb kombiniere ich beispielsweise

  • Bohnen mit Mais,

  • Hülsenfrüchte mit Vollkornnudeln,

  • Tahini mit Kichererbsen,

  • Nüsse mit Haferflocken oder

  • Tofu mit Kartoffeln.

Auf diese Weise entsteht über den Tag hinweg eine hochwertige Eiweißversorgung. Es gibt zahlreiche andere hochwertige Kombinationen und auch Pflanzenproteine, die bereits ein vollständiges Aminosäureprofil mitbringen (z.B. Soja und Erbse).


Die letzten Wochen - wie lange reichen meine veganen Proteinquellen?

Gerade auf die letzten Wochen bin ich besonders gespannt. Dann wird sich zeigen, wie gut meine Planung wirklich war. Vieles, was heute selbstverständlich ist, wird dann längst nicht mehr verfügbar sein. Bananen, Zitronen, Avocados und andere Importprodukte gehören ebenso dazu wie zahlreiche frische Lebensmittel, die wir normalerweise jederzeit nachkaufen könnten.


Auch meine Vorräte werden nach und nach kleiner werden. Das eine wird früher aufgebraucht sein als gedacht, anderes vielleicht länger reichen als erwartet. Vermutlich werde ich im Laufe des Projekts außerdem feststellen, dass ich an manches überhaupt nicht gedacht habe. Genau das macht diesen Erfahrungsraum für mich so wertvoll.

Hinzu kommt, dass sich meine einkaufsfreie Zeit nicht nur auf Lebensmittel beschränkt. Auch Kosmetik, Hygieneartikel und viele andere Dinge des täglichen Bedarfs kaufe ich während dieser 90 Tage nicht nach. Ich möchte erleben, an welchen Stellen unser Alltag tatsächlich von Konsum abhängt und wo wir uns mit etwas Vorbereitung überraschend unabhängig machen können.


Meine Erkenntnis schon vor dem Ende des Experiments


Je länger ich mich mit meinen Lebensmitteln beschäftige, desto kreativer wird meine Küche. Ich greife bewusster zu den einzelnen Zutaten, plane meine Mahlzeiten sorgfältiger und schätze jedes Lebensmittel noch einmal deutlich mehr.


Vegane Vorratshaltung funktioniert einfacher, als viele denken


Mit den richtigen veganen Proteinquellen, einer sinnvollen Vorratsplanung und frischen Lebensmitteln aus Garten und Natur lässt sich der Proteinbedarf auch über einen längeren Zeitraum zuverlässig decken.


Ich nehme dich in den kommenden Wochen weiter mit durch meinen Erfahrungsraum und zeige dir ganz transparent, welche Rezepte entstehen, welche Herausforderungen auftreten und welche Erkenntnisse ich aus diesen 90 Tagen ohne Supermarkt mitnehme.

Vielleicht inspiriert dich mein Experiment dazu, deine eigene Vorratskammer einmal mit anderen Augen zu betrachten. Denn oft steckt darin weit mehr, als wir im Alltag vermuten.


Auf Social Media zeige ich täglich, was ich in diesem Erfahrungszeitraum so erlebe. Wenn du dabei sein möchtest, findest du mich dort unter @lenaliteratur.


Herzlichst

Lena


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