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Veganer Blaubeer-Marmorkuchen

Veganer Blaubeer-Marmorkuchen in geriffelter Metallform, mit Puderzucker, getrockneten BlaubeerenVeganer Blaubeer-Marmorkuchen in geriffelter Metallform, mit Puderzucker, getrockneten Blaubeeren und essbaren Blüten dekoriert und essbaren Blüten dekoriert

Ein Marmorkuchen muss nicht klassisch mit Kakao gebacken werden, um seinen Namen zu verdienen. Entscheidend ist das Spiel zweier Teige, das beim Anschneiden eine lebendige Maserung zeigt. Genau das macht diesen Blaubeer-Marmorkuchen so besonders: helle, zarte Rührteigbasis, durchzogen von violetten Blaubeeradern. Saftig, aromatisch, rein pflanzlich – und überraschend einfach herzustellen.

Dieser Kuchen verbindet kunstvolle Optik mit alltagstauglicher Zubereitung. Ein Rezept für alle, die vegan backen möchten, ohne auf Struktur, Geschmack oder Ästhetik zu verzichten.


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Ist ein Blaubeer-Marmorkuchen ein echter Marmorkuchen?

Der klassische Marmorkuchen lebt vom Kontrast zweier Farben und Texturen. Beim Blaubeer-Marmorkuchen entsteht dieser Kontrast nicht durch Kakao, sondern durch Frucht. Heidelbeeren liefern natürliche Farbe, feine Säure und zusätzliche Saftigkeit. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der beim Aufschneiden fast wie gemalt wirkt – jede Scheibe ein Unikat. Gleichzeitig bleibt der Teig stabil, feinporig und fluffig locker. Genau diese Balance macht einen guten Blaubeer-Marmorkuchen aus.


Querschnitt vom veganen Blaubeer-Marmorkuchen mit feiner violetter Marmorierung und fluffiger Krume

Was diesen Kuchen besonders saftig macht

Mehrere Faktoren sorgen für die perfekte Konsistenz:

  • Pflanzlicher Joghurt ersetzt Ei und gibt Bindung

  • Öl hält den Kuchen lange frisch

  • Blaubeerpüree bringt natürliche Feuchtigkeit

  • Ein Hauch Apfelsaftschorle verstärkt den Trieb

  • Backpulver in Kombination mit Zitronensaft sorgt für gleichmäßiges Aufgehen

So entsteht ein Blaubeer-Marmorkuchen, der weich bleibt, ohne speckig zu werden.




Lebensenergie und wilde Blaubeeren

Blaubeeren gehören nicht nur kulinarisch, sondern auch energetisch zu den besonderen Lebensmitteln. In der ganzheitlichen Ernährungslehre spricht man von sogenannten Boviseinheiten – einem Maß für die feinstoffliche Lebensenergie von Nahrung. Vor allem wild gewachsene Blaubeeren zählen hier zu den höchsten Werten überhaupt. Sie wachsen in natürlicher Umgebung, reifen in ihrem eigenen Rhythmus und tragen die Kraft des Waldes in sich. Für mich sind wilde Blaubeeren deshalb mehr als eine Zutat. Sie sind ein Stück gespeicherte Naturenergie, das sich im Blaubeer-Marmorkuchen nicht nur als Farbe und Geschmack zeigt, sondern auch als feine, lebendige Note, die man beim Genießen wahrnehmen kann.


Rezept: Veganer Blaubeer-Marmorkuchen

Zutaten für eine geriffelte Kastenform aus Metall (alternativ eine kleine Kastenform)


Trockene Zutaten für den Blaubeer-Marmorkuchen

  • 220 g helles Mehl

  • 1 EL pflanzliches Proteinpulver

  • 1½ TL Backpulver

  • Prise Salz

  • 100g Dattelsüße, alternativ 100 g Zucker

  • Vanille nach Wunsch


Flüssige Zutaten für den Blaubeer-Marmorkuchen

  • 165 ml Haferdrink

  • 25 g pflanzlicher Joghurt

  • 2 EL Zitronensaft

  • 50 g neutrales Öl (ich verwende gerne Rapsöl, alternativ Kokosöl)

  • 30 ml Apfelsaft oder Apfelsaftschorle


Für die Blaubeerfarbe des Blaubeer-Marmorkuchens

  • 100 g TK-Blaubeeren (Wilde Ernte/wild harvest)




Zubereitung - so wird der vegane Blaubeer-Marmorkuchen gemacht

  1. TK-Blaubeeren in einen kleinen Topf geben und kurz erwärmen, bis sie Saft lassen. Fein pürieren und leicht abkühlen lassen.

  2. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die kleine geriffelte Metall-Kastenform sorgfältig fetten und leicht bemehlen.

  3. Mehl, pflanzliches Proteinpulver, Backpulver, Dattelsüße, kleine Prise Salz und Vanille in einer großen Schüssel gründlich vermengen.

  4. Haferdrink, pflanzlichen Joghurt, Zitronensaft, neutrales Öl und optional etwas Apfelsaft in einer zweiten Schüssel glatt verrühren.

  5. Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis ein glatter, zähfließender Teig entsteht. Nicht schlagen.

  6. Den Teig nach Wunsch halbieren oder zwei Drittel als hellen Teig belassen und ein Drittel für den Blaubeerteig abnehmen.

  7. Zum kleineren Teig etwas Blaubeerpüree geben und kurz unterrühren. Anschließend etwas Mehl einarbeiten, damit der Blaubeerteig stabil bleibt und nicht zu flüssig wird.

  8. Abwechselnd hellen und Blaubeerteig in die vorbereitete Form schichten, bis beide Teige aufgebraucht sind.

  9. Mit einer Gabel einmal in weichen S-Linien durch den Teig ziehen, um die typische Marmorierung zu erzeugen. Nicht umrühren.

  10. Den Kuchen auf mittlerer Schiene zunächst etwa 40–45 Minuten bei 175 °C Ober-/Unterhitze backen. In dieser Zeit die Ofentür nicht öffnen, sonst kann es passieren, dass der Kuchen in sich zusammenfällt.

    Bei der ersten Stäbchenprobe blieb in der Mitte noch etwas Teig am Holzstäbchen kleben. Den Kuchen locker mit Backpapier abdecken, die Temperatur auf 165 °C reduzieren und weitere 15 Minuten fertig backen. Danach war die erneute Stäbchenprobe sauber und der Kuchen vollständig durchgebacken. Die Backdauer kann je nach Form, Material, Teigkonsistenz und Ofen leicht variieren.

  11. Den Kuchen nach dem Backen 10–15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig stürzen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.


Angeschnittener veganer Blaubeer-Marmorkuchen aus geriffelter Metallform, saftig marmoriert mit hellem Teig und Blaubeeren


Tipps für eine besonders schöne Marmorierung

  • Blaubeerteig minimal fließender als der weiße halten

  • Teige schichten statt mischen

  • Nur einmal mit der Gabel in S-Form durchziehen

  • Nicht nachträglich rühren

So bleibt die Zeichnung klar und der Blaubeer-Marmorkuchen zeigt beim Anschneiden feine Adern statt grauer Mischfarbe.


Haltbarkeit

Der Blaubeer-Marmorkuchen bleibt 2–3 Tage saftig. Durch Öl und Frucht trocknet er deutlich langsamer aus als klassische Rührkuchen.


Ein Blaubeer-Marmorkuchen beweist, dass veganes Backen weder kompliziert noch kompromissbehaftet sein muss. Natürliche Farbe, saftige Krume und eine kunstvolle Maserung machen ihn zu einem besonderen Kuchen für Alltag und Anlass gleichermaßen.

Und das Schönste: Jede Scheibe erzählt ihre eigene kleine Geschichte!


Ich wünsche dir viel Freude mit diesem feinen Rezept.


Wenn du Lust auf weitere vegane süße Köstlichkeiten hast, findest du hier weitere Rezepte, die zeigen, wie einfach und genussvoll pflanzliches Backen sein kann.


Herzlichst

Lena


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Pressekontakt

Lena Dieterle 
Am Felsenkeller 11
63924 Kleinheubach
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