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Veganer Brownie-Gugelhupf

Saftiger Schokokuchen aus der kleinen Gugelhupfform: der leckere Brownie-Gugelhupf


Veganer Brownie-Gugelhupf als saftiger Schokokuchen, angeschnittenes Stück auf Teller serviert, kleine Gugelhupfform, dekoriert mit Puderzucker und essbaren Blüten

Dieser vegane Brownie-Gugelhupf ist ein saftiger, intensiv schokoladiger Kuchen mit dichter, brownieartiger Krume. Er richtet sich an alle, die Schokokuchen lieben, aber nicht bloß einen Rührkuchen suchen, sondern eine saftig-kompakte Textur, die sehr an einen Brownie erinnert – nur eben in Gugelhupfform gebacken. Eine Mischung aus schokoladigem Brownie und luftigem Rührkuchen.


Grundlage dieses Rezepts ist ein von mir viele Male erprobtes veganes Rührteig-Rezept, das sich über die Zeit als äußerst zuverlässig erwiesen hat. Für diese Variante habe ich es leicht abgewandelt, einzelne Zutaten ersetzt und die Feuchtigkeit neu ausbalanciert. So ist aus einem klassischen Rührteig diese eigene Schokoladen-Kreation entstanden: saftig, intensiv und voller guter Inhaltsstoffe.


Der Kuchen wird in einer kleinen Gugelhupfform mit etwa 18 cm Durchmesser gebacken und eignet sich ideal für kleinere Haushalte oder als Vorratskuchen, der mehrere Tage frisch bleibt.


Veganer Brownie-Gugelhupf aus einer kleinen Gugelhupfform, saftiger Schokokuchen mit Kakao, Puderzucker und essbaren Blüten dekoriert

Was diesen Brownie-Gugelhupf besonders macht

Dieser Brownie-Gugelhupf kommt ohne Eier und ohne Milchprodukte aus. Die Bindung entsteht durch eine Kombination aus frisch geriebenem Apfel, Apfelsaftschorle, gemahlenen Mandeln und pflanzlichen Fetten. Kakao sorgt für Tiefe und Farbe, während Dinkelvollkornmehl und Mandeln dem Kuchen Struktur und Saftigkeit verleihen.

Backpulver, Natron und Zitronensaft sorgen für ausreichend Trieb, ohne dass der Kuchen luftig wird. Genau diese Balance macht ihn zu einem veganen Brownie-Gugelhupf und nicht zu einem klassischen Rührkuchen.


Zutaten – Brownie-Gugelhupf vegan (18 cm)


Trockene Zutaten

  • 120 g Dinkelvollkornmehl

  • 100 g gemahlene Mandeln

  • 2 EL Pflanzenprotein (optional, z. B. Ackerbohnen-, Reis- oder Erbsenprotein)

  • 80 g Dattelsüße (gekauft bei DM, wer es noch süßer mag, nimmt 90-100 g)

  • 3 EL Backkakao

  • 1 TL Backpulver

  • ½ TL Natron

  • 1 Prise Salz

  • Vanille nach Geschmack


Feuchte Zutaten

  • ca. 60 g frisch geriebener Apfel (mit Schale)

  • 100 ml Apfelsaftschorle

  • 50 ml Hafer- oder Mandelmilch

  • 50 ml Rapsöl

  • 20 ml Kokosöl, weich oder geschmolzen

  • 1 EL Zitronensaft


Dekoration

  • Puderzucker (aus der Mühle oder durch ein feines Sieb gestreut)

  • etwas Backkakao (sehr sparsam, durch ein Sieb gestäubt)

  • essbare Blüten (hier Ringelblume, Kornblume, Wildrose)


Die richtige Teigkonsistenz

Der Teig sollte vor dem Einfüllen in die gefettete Gugelhupfform zähflüssig und zugleich cremig sein. Er darf weder reißen noch fließen. Beim Anheben des Löffels fällt er schwerfällig und gleichmäßig zurück in die Schüssel, ohne zu verlaufen. Sollte der Teig zu zähflüssig sein, noch mit 2 EL Apfelsaftschorle oder Mandelmilch aushelfen. Diese Konsistenz ist entscheidend für die gewünschte brownieartige Textur.




Zubereitung

1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleine Gugelhupfform (ca. 18 cm) gründlich einfetten.

2. Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel sorgfältig vermengen, sodass sich Mehl, Kakao und Triebmittel gleichmäßig verteilen.

3. In einer zweiten Schüssel den frisch geriebenen Apfel mit Apfelsaftschorle, Pflanzenmilch, Zitronensaft sowie Rapsöl und geschmolzenem Kokosöl verrühren.

4. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und nur kurz zu einem homogenen Teig verrühren. Nicht länger als nötig vermengen.

5. Den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und die Oberfläche glattstreichen.


So wird der Brownie-Gugelhupf gebacken

6. Den Brownie-Gugelhupf bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten (saftig! Ansonsten noch 10 Minuten länger backen) backen. In den ersten 40 Minuten den Ofen nicht öffnen, damit der Kuchen nicht in sich zusammenfällt.

7. Ein Holzstäbchen in den Kuchen stecken und wieder herausziehen. Es sollte sauber oder höchstens leicht feucht sein, es darf kein Teig daran haften bleiben. So ist der Brownie-Gugelhupf durchgebacken und dennoch saftig.

8. Den Kuchen nach dem Backen einige Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend vorsichtig stürzen und vollständig auskühlen lassen.


Ergebnis und Haltbarkeit

Der fertige vegane Brownie-Gugelhupf ist ein sehr saftiger Schokokuchen mit dichter und doch sehr angenehmen Struktur. Er schmeckt frisch gebacken ebenso gut wie am nächsten Tag und gewinnt mit etwas Standzeit sogar noch an Aroma. Gut abgedeckt bleibt er mehrere Tage saftig.


Viel Freude und Genuss mit diesem köstlichen Kuchen.


In dieser Rezeptsammlung findest du außerdem weitere süße Rezepte für veganes Fingerfood. Die Auswahl reicht von kleinen Kuchen und Gebäck bis hin zu unkomplizierten, pflanzlichen Süßspeisen, die sich gut vorbereiten lassen und sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe eignen.


Herzlichst

Lena


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Pressekontakt

Lena Dieterle 
Am Felsenkeller 11
63924 Kleinheubach
lenaliteratur@web.de

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